Zum neuen Tempel - Braunschweig
Freimaurer-Loge - Zum neuen Tempel - Braunschweig
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Schon besprochene Symbole: Gar nicht maurerisch und doch Symbole:

Der Weihnachtsbaum, an dem wir uns vor kurzem erfreuen konnten, symbolisiert durch sein Grünen im Winter die Hoffnung, nicht nur die Hoffnung auf die Wiederkehr besseren Wetters sondern vor allem auf Leben, das nicht vergeht. Die Lichter am Baum symbolisieren das Licht, das mit Jesus in die Welt kam.
Auch das Feuerwerk, mit dem das alte Jahr verabschiedet, und das Neue begonnen wurde, ist Symbol. Der Aberglaube, durch Lärm und Feuer böse Geister vertreiben zu können, spielt sicher für niemanden mehr eine Rolle. Aber den Jahreswechsel mit einem großen Knall zu feiern, hat seinen Sinn: Es kann der Startschuss für all das sein, was man sich für das neue Jahr vorgenommen hat oder sich vom neuen Jahr erhofft. Und auch wenn es keinen bösen Geister zu verschrecken gibt: Vielleicht kann man ja die eine oder andere eigene Schwäche verscheuchen.



Der „Stein“ als freimaurerisches Symbol

Zu den von Freimaurern verwendeten Symbolen gehört der Stein. Dabei wird zwischen dem „rauhen“ und dem „kubischen“ Stein unterschieden. Der „rauhe Stein“ steht für den Menschen, wie er ist, solange er nicht beginnt, an sich zu arbeiten. Er symbolisiert den unvollkommenen Menschen. Da seine Form nicht festgelegt ist (rauh = schroff, uneben, unförmig, eckig, unbehauen, unbearbeitet, …), kann sich jeder Bruder darunter etwas anderes vorstellen.
Dagegen ist der „kubische (behauene) Stein“ der vollkommene (ideale) Stein, der seinen Platz im großen Bau (Salomonischer Tempel) findet.
Der selbstkritische Freimaurer wird sich sein Leben lang als „rauher Stein“ begreifen, denn Vollkommenheit ist ein Ziel, dem wir uns nur annähern können! Die Arbeit am rauhen Stein ist das Erkennen der eigenen Möglichkeiten und das Beginnen, am eigenen Stein die störenden Unebenheiten und Ecken auszugleichen.
In dieser Sprache ist der „Stein“ der einzelne Mensch, der sich zum Kubus wandelt, damit er beim symbolischen Tempelbau (die freimaurerische Utopie einer harmonischen Vereinigung aller Menschen als Brüder) als passender Teil in das Gesamtkunstwerk eingefügt werden kann. Der Einfluss der brüderlichen Gemeinschaft in der Loge ist dabei unerlässlich. So kann jeder rauhe Stein einmal zu einem gut behauenen Werkstück werden. Diese wichtige Arbeit findet kein Ende und beschäftigt den Freimaurer ein Leben lang.

Der Salomonische Tempel

Die Freimaurerei denkt in Bildern und Legenden.

Eine dieser Legenden besagt, dass Salomon vor 3000 Jahren den vollendetsten Tempelbau, den es je gab, errichtet hat. Da dieser irdische Tempel als Symbol des jenseitigen Weltenbaus galt, sollte er also das transzendente (die Grenzen der sinnlichen Erfahrung überschreitende) himmlische Reich widerspiegeln.

Diesen Tempel wollen wir Freimaurer nun symbolisch für die Menschheit erneut errichten. Die Steine für das Mauerwerk sollen wir selbst sein. Wir selbst wollen uns im symbolischen Sinne von einem unbehauenen rauen Stein zu einem ebenen und gleichmäßigen Quader wandeln, damit wir uns schließlich fugenlos in den Salomonischen Weltbau einfügen können.

Wir sollen lernen, unsere diesseitigen Handlungen durch die Vernunft zu steuern und durch unser Gewissen zu kontrollieren. Der Maßstab für das Gewissen ist dann wiederum von den in uns verspürten gültigen Göttlichen Gesetzen abgeleitet.


Der Hammer:

  • Ein Hammer ist ein Werkzeug. Man kann mit ihm Nägel in die Wand schlagen oder ein Sparschwein schlachten. Mit seiner Hilfe kann man Teile zu einem Ganzen zusammenfügen, oder etwas Ganzes in seine Bestandteile zerschlagen.
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  • In einer Auktion setzt ein Hammerschlag den Schlusspunkt, im Gericht ruft er zur Ordnung. Ein Ereignis, das einen im übertragenen Sinne umhaut, ist ein Hammer.
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  • Hier wird schon deutlich, dass so ein Hammer mehr sein kann, als nur ein Werkzeug. Setzt man sich damit auseinander, kann der Hammer zur Erinnerung an Recht und Ordnung werden und zur Aufmerksamkeit ermahnen. So wird aus dem profanen Arbeitsgerät ein Symbol, ein Werkzeug der geistigen Arbeit.
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